Ortstermine
Dort!
auf der Lauer ein Gefühl; das duckt.
Ortstermine
Dort!
ist kein Saus zu brauen; wo's braust.
Ortstermine
Dort!
die Wand den Schelm zu pinnen.
Ortstermine
Dort!
kommt als Lüge was immer schön wahr war; oder fragt sich als Antwort.
Ortstermine
Dort!
endlich Ich geworden ragt das Wrack; und ragt.
Ortstermine
Dort!
würzen Lakrizen Gewalt.
Ortstermine
Dort!
bricht Unsereiner mit sich selbst indem er spricht; wie immer.
Ortstermine
Dort!
sei kein Wort nicht wo es entspreche.
Ortstermine
Dort!
wenn nicht plötzlich hier und also jetzt.
Ortstermine
Dort!
geschieht in diesem Augenblick kein Verbrechen nicht.
Ortstermine!
Fort!
ins Hintertreffen.
Ortstermine
Dort!
droht jetzt -plötzlich- alles mit anderen Worten.
Ortstermine
Dort!
die Gewult; wie sie waltet und gilt.
Ortstermine
Dort!
wo keiner keinen kennt.
Ortstermine
Dort!
an der Sehnenwurzel zirpt Latein.
Ortstermine
Dort!
das Schnippchen; wie's zwei schlägt.
Ortstermine
Dort!
ragt zur Not -wie ein Wort- massenhaft das Stossgebet.
Ortstermine
Dort!
beginnt im Sturz die Frucht.
Ortstermine
Dort!
am Sockel der Wirklichkeit endet das Begehren.
Ortstermine
Dort!
- wie hier- die Ideen; aber nie.
Ortstermine
Dort!
ist was die Dinge sind Gott.
Ortstermine
Dort!
beginnt ein Verlangen und am Ende ist's.
Ortstermine
Dort!
geht der Atem allein; lernt ernten.
Ortstermine
Dort!
ist der Gruss immer kein Wort; immer Schritt.
Ortstermine
Dort!
zuwiderhandeln wo das Ende beginnt; wie jeder Verstand.
Ortstermine
Dort!
kommt was Liebe heisst auf allen Vieren.
Ortstermine
Dort!
zuwiderhandeln wo das Ende beginnt; wie jeder Verstand.
Ortstermine
Dort!
sind Fragen den Scherben voraus.
Ortstermine
Dort!
stiehlt sich der letzte Augenblick - jetzt!- aus dem Schlusswort.
Eine Arbeit nach Felix Philipp Ingold: Ortstermine
